HELP me Wohltätigkeitsverein finanziert Einrichtung für Coronawohnung

Aufgrund der vermehrten Notrufe zur aktuellen Coronazeit haben wir von der Stadtgemeinde Amstetten kurzfristig eine kleine Wohnung mieten können. Hier können gewaltbetroffene Frauen und Kinder aufgenommen werden, die nicht eindeutig symptomfrei von Corona sind oder sich gerade in Quarantäne befinden. Anschließend können die Frauen und Kinder dann ins Frauenhaus ziehen.

Die komplette Einrichtung, Möbel fürs Schlafzimmer, Küchenblock, Waschmaschine und Montage wurde vom Wohltätigkeitsverein HELP me finanziert. Wir bedanken uns hier ganz besonders für die schnelle Unterstützung in diesen schwierigen Tagen!

One Billion Rising

Am 14.02.2020 um 11 Uhr tanzten zum dritten Mal in Amstetten ca. 450 Menschen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen!

Danke an alle, die mit dabei waren! Das gibt Kraft!

Hier der Link zum Youtube-Video: https://youtu.be/9eYd8Kc8Z6w

One Billion Rising – 14. Februar 2020 – Amstetten

Auch 2020 tanzen wir wieder gemeinsam gegen Gewalt!

Aktion: Fr 14.2.2020 / 11.00 Uhr / Hauptplatz Amstetten

Bring´ ein buntes Tuch oder Band mit!

Treffpunkt, wenn du den Tanz vorher gemeinsam einstudieren möchtest: 9.00 Uhr im Turnsaal der CCA Amstetten

ONE BILLION RISING (OBR) ist ein weltweiter Aufruf an Frauen und Männer, sich gegen Gewalt an Frauen und Mädchen zu erheben.

Eine von drei Frauen auf dem ganzen Planeten wird geschlagen, vergewaltigt und gequält! EINE MILLIARDE!! Die ONE BILLION RISING

Revolution ist eine Einladung gemeinsam zu tanzen – RISE! Verlasse deine Arbeit, deine Schule, unterbrich deinen Tag, steh auf und TANZE

und fordere damit das ENDE DER GEWALT!

 

Fahnenaktion 2019 – 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Wir laden Sie recht herzlich zur Kundgebung

 „frei leben ohne gewalt“

 

am 28.11. 2019

um 10:00 Uhr am Hauptplatz von Amstetten ein.

 

Am 25.11. wird weltweit der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Aus diesem Anlass lädt das Frauenhaus zur Kundgebung gegen Gewalt ein. Trotz jahrelangen Bemühens wird die Gewalt nicht weniger und erreicht heuer sogar ihren Höhepunkt. So viel Morde an Frauen im häuslichen Umfeld hat es in Niederösterreich noch nie gegeben. Es genügt nicht dagegen aufzustehen, es ist eine große Herausforderung unserer Gesellschaft! Wir alle müssen zusammenstehen, gegen die Gewalt auftreten, ihre Dynamik erkennen und die physische und psychische Gesundheit unserer Frauen schützen, wir müssen die Täter mit den Folgen ihres Handelns konfrontieren und einen neuen, gewaltfreien Umgang mit Konflikten erlernen! Für Frauen ist es wichtig, rechtzeitig Schutz und Hilfe in Anspruch zu nehmen, denn die Gewalt wird noch immer unterschätzt.

Es ist besonderes Engagement in Amstetten zu spüren! Rednerinnen, Frauen aus NGOs und aus der Politik sind schon viele Jahre bereit sich eindeutig gegen Gewalt auszusprechen und gegen die Gewalt zu engagieren, wir hören nicht auf!

 

Rednerinnen:

LRin Ulrike Königsberger-Ludwig – zuständig für Frauenhäuser in NÖ

  • Bgmin. Ursula Puchebner – Gemeinde Amstetten

GR in Riki Sonnleitner – ÖVP

  • a Edith KollermannAbgeordnete zum NÖ Landtag – NEOS
  • Frauenberatung Mostviertel – Christa Ressl
  • Katholische Frauenbewegung – Anna Raab
  • Gewaltschutzzentrum Niederösterreich – Anna Sonnleitner
  • Kinderschutzzentrum – Theresia Ruß
  • Frauenhaus – Beitrag zum Thema: Ambivalenz in Gewaltbeziehungen

Organisation und Moderation: Frauenhaus Amstetten

 

 

Anschließend wird die Fahne „frei leben ohne gewalt“ gehisst!

 

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Die Vorstandsfrauen und das Team des Frauenhauses

Spende von Frauen scheibbs.impuls.kultur

Die Frauen von scheibbs.impuls.kultur haben am 8. März, dem Weltfrauentag, ein tolles Programm gestaltet und organisiert. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, und die Spenden, die statt eines Eintritts gesammelt wurden, gingen ans Frauenhaus Amstetten. 740 Euro kamen zusammen, und dieses Geld wurde den Mitarbeitern des Frauenhauses, Maria Reichartzeder und Ludmilla Prankl, feierlich übergeben. Danke allen SpenderInnen dafür!

„frauen.stimmen“ von li. nach re.: Christl Kladnik, Ilse Nekut, Anna Hengstberger, Ludmilla Prankl, Maria Reichartzeder und Alexandra Woller

WARNZEICHEN EINER GEWALTBEZIEHUNG

Erste Warnzeichen der Gewalt

Warnsignale einer beginnenden Gewaltbeziehung

Wenn Sie in Ihrer Beziehung verängstig sind oder sich bedroht fühlen, dann ist es wichtig, Ihre Gefühle ernst zu nehmen und auf das Bauchgefühl zu hören. Es könnte sein, dass Sie in Gefahr sind, körperlich oder seelisch verletzt zu werden.

 

Folgende Liste kann Ihnen helfen, Warnzeichen für Gewalt in der Beziehung zu erkennen:

 

Ihr Freund/Partner oder Ihre Freundin/Partnerin

  • wird ständig eifersüchtig oder wütend, wenn Sie Zeit mit Ihren Freunden oder Freundinnen oder Familie verbringen wollen
  • versucht Sie zu kontrollieren, z.B. wo Sie sind, wie Sie sich anziehen, mit wem Sie sich treffen oder was Sie sagen
  • demütigt Sie oder gibt Ihnen das Gefühl, wertlos zu sein
  • setzt Sie sexuell unter Druck
  • gibt bei Problemen ständig Ihnen die Schuld
  • droht damit, Sie oder sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen, wenn Sie die Beziehung beenden wollen
  • stellt ohne Ihr Wissen oder Ihre Zustimmung ein persönliches Foto oder ein Video von Ihnen ins Internet oder auf Facebook
  • hat in einer früheren Beziehung zugeschlagen oder sagt, der oder die andere sei selbst schuld daran
  • stößt, tritt, schubst, würgt, ohrfeigt und/oder schlägt Sie

 

Beziehungen, die guttun:

Eine respektvolle Beziehung, die guttut können Sie z.B. daran erkennen, dass Sie oder Ihr Freund/Partner oder Ihre Freundin/Partnerin:

  • Zeit miteinander verbringen, aber jede/r auch Zeit für sich alleine hat
  • einen respektvollen Umgang pflegt, auch bei unterschiedlichen Interessen, Einstellungen, Wünschen und Bedürfnissen
  • Gefühle offen und ehrlich zum Ausdruck bringt, auch zum Thema Intimität und Sex
  • sich einander respektieren und akzeptieren, auch wenn sie nicht immer der gleichen Ansicht sind
  • sich aufeinander verlassen können
  • Vertrauen zueinander haben

 

Hilfe erhalten Sie

  • bei der Frauenhelpline gegen Gewalt: 0800 222 555
  • bei den Frauenhäusern: aoef.at
  • in akuten Situationen bei der Polizei: 133
  • bei Frauen- und Mädchenberatungsstellen: netzwerk-frauenberatung.at